Typische Ursachen für Wasserschäden durch Handwerker
🔹 Falsch installierte Wasserleitungen: Eine fehlerhaft montierte Leitung in einem Neubau beginnt nach Wochen oder Monaten zu lecken.
🔹 Beschädigte Rohre beim Bohren: Ein Handwerker bohrt versehentlich in eine Wasserleitung, wodurch ein erheblicher Schaden entsteht.
🔹 Mangelhafte Abdichtung von Bädern: Eine unzureichend abgedichtete Dusche führt zu Feuchtigkeitsschäden in den Wänden.
🔹 Versagen von Pumpen oder Heizungssystemen: Eine falsch angeschlossene Heizungsanlage verursacht einen Wasseraustritt.
Wann greift die Betriebshaftpflicht des Handwerkers?
Die Betriebshaftpflichtversicherung deckt Schäden, wenn der Handwerker nachweislich fahrlässig gehandelt hat. Das bedeutet:
✅ Der Handwerker hat eine Leitung beschädigt oder eine fehlerhafte Installation durchgeführt.
✅ Der Wasserschaden wurde direkt durch die Arbeiten des Handwerkers verursacht.
✅ Dritte (z. B. Mieter oder Eigentümer) erleiden dadurch Schäden.
Wann greift die Versicherung nicht?
❌ Schäden durch falsche Nutzung des Kunden (z. B. unsachgemäße Bedienung einer neuen Armatur).
❌ Schäden, die durch einen Baumangel entstanden sind, aber nicht durch den Handwerker selbst verursacht wurden.
❌ Schleichende Wasserschäden, die sich über Jahre entwickelt haben.
Tipp: Hausbesitzer und Bauherren sollten prüfen, ob eine Bauleistungsversicherung besteht, da sie zusätzliche Schäden am Bauprojekt absichert.
Fazit: Handwerker sollten gut abgesichert sein
Ein Wasserschaden kann schnell mehrere tausend Euro kosten. Handwerksbetriebe sollten sicherstellen, dass ihre Betriebshaftpflichtversicherung Wasserschäden umfassend abdeckt. Kunden sollten im Schadenfall unverzüglich eine Schadensmeldung an den Handwerker und dessen Versicherung senden.
